Unser Laim – was wird aus dir werden???
Sie glauben gar nicht, wie es hinter den Kulissen rumort.
Der Eine (Rektoren der Schrobenhausener Schule) macht das einzig Richtige – und schließt zum Schutz der Kinder die Turnhalle (siehe Presseartikel). Der Andere (die Stadtverwaltung) beharrt darauf, das alles seine Ordnung hat und fordert, eine Turnhalle zu öffnen, in der es hinein regnet und die Lehrer vor Unterrichtsbeginn den Boden trocknen müssen, in der es penetrant riecht, in der die Decken Risse aufweisen, das uns Eltern die Haare zu Berge stehen, in der eine sanitäre Einrichtung vorhanden ist, die ihren Namen nicht wert ist und man rückwärts wieder hinaus geht, eine Turnhalle, wo ein Statiker alle 3 Monate prüft, ob dieses Gebäude nicht zusammenfällt – dort sollen wir Eltern unsere Kinder unbekümmert turnen lassen?
Worauf wartet die Stadt? – Diese Turnhalle ist ein Sanierungsfall – und zwar unverzüglich, damit die Kinder und Vereine diese Halle nutzen können.
Egal ob Sanierung oder Neubau – es muss etwas geschehen, und zwar sofort.
Wie lange müssen unsere Kinder diesen Zustand ausbaden – sie wollen in einer vernünftigen Turnhalle Sport machen – und nicht ewig auf diese Verzögerungstaktik der Stadt abwarten.
Ob nun heute das Geld investiert wird – oder in zwei Jahren – das Geld muss ausgegeben werden. Liebe Stadt, du kommst nicht drum herum, die Kinder und Sportler werden nicht verschwinden. Die Stundenpläne der Schulen sehen Sportunterricht vor (meiner Meinung nach viel zu wenig…) – wie lange sollen die Kinder mit einem Bus zu einer anderen Turnhalle gekarrt werden – es geht so viel wertvolle (Unterrichts)Zeit verloren!
Liebe Leser der Webseite, in Laim wird für unsere Kinder seitens der Stadt nichts getan. Unsere Hoffnung, dass zum kommenden Schuljahr zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten für Schulkinder geschaffen werden, hat sich zerschlagen. Eine interessante Idee, das Tagesmütter auch für Schulkinder “zugelassen” werden haben wir bereits auf mehreren Wegen an die Stadt kommuniziert.
In den letzten Wochen waren wir mit Frau Sabathil (Stadträtin) und Frau Stachowitz (Landtag) in Gesprächen. Letzten Donnerstag saßen der BA Laim und das Schulreferat an einem gemeinsamen Tisch – die nächste Faust aufs Dunkelblaue Auge der Schulen? Das Baureferat überlegt, das auf dem Gelände der Siglstr. 19/21 ein Wohnhaus entsteht! WIR FORDERN EIN HAUS DER FAMILIE! Wir brauchen Krippenplätze, Kindergartenplätze und Hortplätze! Nehmt uns nicht die letzten Möglichkeiten, solch wichtigen städtischen Grundstücke für Wohnraum zu verplanen! WAHNSINN!
Noch ne Faust? Die Schrobenhausener Schule erhält keinen Pavillon, wie in der Planung bis dato vorgesehen. Es ist angeblich genug Platz in der Schule vorhanden! Hallo? Wer entscheidet so etwas? Warum wird alles auf den Schultern unserer Kinder ausgetragen. Sie haben genug Lasten zu schleppen!
Herr Ude schreibt am 12. Juli auf www.muenchen.de, das viel investiert wird – und das Ziel: “das bis zum Jahr 2018 für 80 Prozent der Grundschulkinder eine Ganztagsbetreuung gewährleistet sein soll”. Wie soll das funktionieren – ohne Investitionen und diesem Desinteresse für unseren Stadtteil Laim?
Wir bleiben aktiv und freuen uns auf Ihre Unterstützung!
Andreas Schebesta
Voting – direktzu Ude
Das Voting auf der Homepage direktzu Ude geht in Kürze zu Ende.
Unsere Bitte – gebt euer Voting ab, damit wir endlich Antworten auf unsere Fragen bekommen!
vielen Dank
Eine Anfrage einer Mutter aus Haidhausen wurde auf diesem Portal von OB Ude beantwortet – Es geht klar heraus (3. Absatz), dass, wenn der Platz vorhanden ist, gebaut werden soll. Ein Zeichen für uns, uns weiterhin intensiv für einen Neubau in der Siglstrasse zu engagieren.
Eine nicht so erfreuliche Nachricht gibt es auch noch – die Räume in der Westendstraße, die in der Überlegung für die Mittagsbetreuung standen sind vermietet – aber nicht in unserem Sinne. Schade – dennoch danke an den Vermieter für die lange Wartezeit die uns eingeräumt wurde.
Mit dem Wissen, das es noch viele Eltern gibt, die bis Anfang Juni keine Betreuungsmöglichkeit für Ihr Kind gefunden haben versuchten wir mit einer Pädagogin und geeigneten Räumen im Petto, Eltern zusammenzutrommeln, um eine private Eltern-Kind-Hortplatzinitiative in Leben zu rufen.
Mit Unterstützung der Mittagsbetreuung an der Droste-Hülshoff-Grundschule, des Kindergarten und Hortes St. Philippus sowie den Medien informierten wir über unseren Termin.
Frau Thiele, eine Mitarbeiterin des KKT besuchte die Veranstaltung am 10.Juni um interessierte Eltern zu informieren, welche Tätigkeiten und Aufgaben im Rahmen einer Elterninitiative entstehen.
Leider kam es nicht dazu. Ist es die Befürchtung, dass in diesen unsicheren Zeiten die Eltern sich eher auf gewachsene Strukturen verlassen wollen, als selbst eine Eltern-Initiative in Angriff zu nehmen? Eine Eltern-Initiative ist ein erheblicher Mehraufwand an Zeit und Kraft! Aber auch die Chance für die Kinder, eine hochwertige Betreuung nutzen zu können.
Zwei Eltern reichten nicht aus, um diesen Weg zu gehen.
Jetzt liegt es an der Stadt, ob wir kurzfristig diese tollen Räume in der Nähe der Grundschule nutzen können. Die Mittagsbetreuung hat Interesse, um Kindern, die noch immer auf der Warteliste vermerkt sind, eine Betreuung zu ermöglichen.
Unsere Forderung, Mittagsbetreuungen finanziell zu unterstützen, insbesondere einen Mietkostenzuschuss für Räume zu leisten, die nicht auf dem Schulgelände sind, haben wir über den BA an die Stadt gestellt. Auch an Politiker des Stadtrates und den Landrates wurde diese Forderung formuliert, um zeitnah ein hoffentlich positives Ergebnis zu erfahren.
Dieser Mietkostenzuschuss ist kein neues Thema in München. Der KKT führte eine Erhebung zur Situation der Mittagsbetreuungen im Jahr 2009 durch. 23% der Mittagsbetreuungen nutzen Räume außerhalb des Schulgeländes. Die entstehenden Mietkosten werden zwangsläufig den Eltern belastet. Das Fazit: “Sinnvoll wäre hier, darüber nachzudenken, ob es Mittagsbetreuungen nicht erleichtert werden kann, Räume außerhalb des Schulgeländes zu mieten und das auch zu bezuschussen.” spricht für sich.
Die Betreuung durch die Mittagsbetreuungen ist (vermutlich) mit Abstand die preiswerteste Variante für die Stadt. Die Stadt fordert Mittagsbetreuungen auf, mehr Betreuungsplätze zu schaffen – um diese Forderung zu erfüllen MUSS die Stadt Zuschüsse leisten. Auch wenn die Gelder zur heutigen Zeit sehr knapp sind – Eine Gegenüberstellung – die Finanzierung von externen Räumen für die Mittagsbetreuungen und den Zahlen, die ihnen gegenüber stehen, wenn Eltern ihren Job wegen fehlenden Betreuungsplätzen nicht ausüben können (fehlende Steuereinnahmen (z.B. Lohnsteuer), ein zurückgehender Konsum und Sozialkosten (Harz 4 etc.), usw. – Diese Gegenüberstellung würde mit Sicherheit eine eindeutige Aussage haben!
BA LAIM am 08.Juni
Am 08. Juni waren wir wieder auf der Laimer Bezirksausschusssitzung.
Vom BA wurde ein Vertreter des Schulreferates der Fachabteilung 5 (F5, Kindertagesstätten, Horte und Tagesheime) eingeladen. In Vertretung von Frau Dr. Hartl-Grötsch besuchte Frau Kern die Veranstaltung.
Was wir vermissten, waren Antworten auf unsere Fragen:
Warum wird Laim über 18 Jahre lang bei der Schaffung von städtischen Betreuungsplätzen nicht berücksichtigt? (keine Planung bis 2020!)
Warum wurde der Antrag des BA betreffend der Siglstrasse aus dem Jahr 2007 bis heute nicht abschließend beantwortet?
Kann in naher Zukunft das Grundstück der Siglstrasse 19-21 für eine altersübergreifende Einrichtung genutzt werden? (Wir fordern einen Neubau – mit der Schaffung von Krippen- und Hortplätzen, sowie der Erhaltung der bestehenden Kindergartenplätze auf diesem Grundstück.
Warum wurde die Kindertageseinrichtung in der Camerloher Straße nicht auf die Zukunft ausgerichtet? Warum werden keine neuen Betreuungsplätze geschaffen – trotz Grundstücksverdichtung und erwartetem Zuzug in Laim?
Unser wichtigstes Anliegen, wir bitten um eine unverzügliches Ergebnis – ist eine finanzielle Unterstützung von Mittagsbetreuungen außerhalb des Schulgeländes (insbesondere Mietkosten) möglich.
Frau Kern berichtete, das es für die akute Betreuungssituation an der Droste-Hülshof-Grundschule keine Lösung gibt!
Zum Herbst 2012 soll das neue Gebäude für Kindergarten und Hort an der Camerloher Straße in Betrieb gehen.
Um Container aufzustellen, werden 1-2 Jahre Vorlauf benötigt – und muss von der Staatsregierung genehmigt werden.
Statt 6 Jahre Ausbildung zum Erzieher sind nur noch 4 Jahre Ausbildung erforderlich – unserer Meinung nach ein kleiner, richtiger Schritt in die Richtige Richtung, um Interesse für diesen Beruf zu schaffen.
Pressemitteilung:
Die Elterninitiative „Hortplatz in Laim“ lädt am 10. Juni 2010 um 18:30 Uhr im Pfarrsaal Namen Jesu in der Stürzerstr. 37 zu einer Gesprächsrunde ein. Mit dem Aufruf „Liebe Eltern, nehmen SIE die Zügel in die Hand und schaffen Sie Hortplätze für IHRE Kinder“ informieren Alexandra Gaßmann und Andreas Schebesta mit der Unterstützung des KKT (Klein Kinder Tagesstätten e.V.) Eltern der (zukünftigen) Schulkinder an der Droste-Hülshoff-Grundschule über die Gründung einer Elterninitiative. Mit Option auf Räume in Westendstrasse im Gepäck werden engagierte Eltern gesucht, die bisher vergeblich auf eine Betreuungsmöglichkeit für Ihre Kinder hoffen.
Kennen Sie Eltern, die interessiert sind? Bitte geben Sie diese Nachricht weiter – vielen Dank:
2010_06_01_Elternbrief_Einladung
Es ist wieder Zeit, über Neuigkeiten zu informieren!
In der letzten Woche haben wir fleißig an diversen Rädern gedreht.
Das Wichtigste zuerst:
Am Donnerstag, den 10.Juni findet eine Veranstaltung bzgl. der Gründung einer Eltern-Kind-Initiative statt. Wir haben Räume in der Westendstrasse 260 zur Verfügung, um dort einen Hort für ca. 20 Kinder zu schaffen! Mit Unterstützung des städtischen Hortes und der Mittagsbetreuung der Droste-Hülshoff-Grundschule schreiben wir alle an, die noch immer auf den Wartelisten sind – und dringend eine Betreuungsmöglichkeit ab September benötigen! Dieser Termin wird in der lokalen Presse veröffentlicht, sowie in den Kindergärten etc. rund um die Schule bekannt gemacht. Liebe Eltern, nehmen SIE die Zügel in die Hand und schaffen Sie Hortplätze für IHRE Kinder. Mit den Eltern, der tatkräftiger Hilfe des KKT (Klein Kinder Tagesstätten ev.) sowie einem Finanzierungszuschuß der Stadt München haben wir die Chance, ab September einen Hortplatz für ca. 20 Kinder in der Nähe der Droste-Hülshoff-Grundschule einzurichten!
Wir heißen Sie am Donnerstag, den 10. Juni um 18.30 Uhr im Pfarrsaal Namen Jesu in der Stürzerstr. 37 willkommen (ca. 800m von der Schule entfernt, auf der anderen Seite der Fürstenrieder Straße)
Letzten Freitag haben wir (Alexandra Gaßmann und Andreas Schebesta) uns Unterstützung in Person von Herrn Joachim Unterländer (Landtagsabgeordneter München Nord) ins Boot geholt. Wir haben die aktuelle Situation in Laim besprochen und sind sicher, dass wir eine starke Stimme gewonnen haben.
Wir haben mit Parteien auf Stadtrats- und Landtagsebene Kontakt aufgenommen um mit den Politikern ins Gespräch zu kommen und unsere Forderungen für Laim zu stellen.
Auch erfahren wir eine tolle Unterstützung der Presse – an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön an Frau Seißler (Laimer Werbespiegel), Herrn Gautier (HALLO München) und Herrn Schmidt (www.laim-online.de) – unsere Ansprechpartner in Laim!
Unsere Hauptanliegen, die wir aktuell mit Nachdruck verfolgen sind folgende:
- Gründung einer ElternKind-Initiative für 20 Hortplätze in der Nähe der Droste-Hülshoff-Grundschule
- Schaffung eine Pavillons auf dem Gelände der Schrobenhausener Schule (die Finanzierung ist lt. den Unterlagen der Stadt gesichert – nur niemand weiß von diesem Projekt ?!?)
- Neubau einer Kindertageseinrichtung auf dem städtischen Grundstück der Siglstrasse 19/21 (wir fordern eine Einrichtung mit Krippen-, Kindergarten-, und Hortplätzen)
Eine Bitte möchte ich nochmals auf den Weg geben – wir sammeln noch immer Informationen zu Räumlichkeiten in Laim, um Platz für die Betreuung unserer Kinder zu finden!
vielen Dank und bis bald
Andreas Schebesta
1424 Unterschriften !!!
Gestern Abend trafen wir uns im Rathaus mit Frau Sabathil, Frau Burkhardt und Herr Dr. Babor. Besprochen wurden weitere Schritte, die es als nächstes zu erledigen sind – und das sind einige
Selbstverständlich haben wir für Frau Sabathil etwas mitgebracht – einen Ordner mit 1424 Unterschriften. 500 Unterschriften wollten wir im April zusammenbekommen – das Ergebnis ist fast die 3fache Anzahl!
Ein Erfolg – und vor allem ein deutliches Zeichen, das sich die Betreuungssituation in Laim für unsere Kinder verbessern MUSS!
Sie kennen Räume, Häuser oder Plätze, die in der Nähe einer Grundschule sind – und als Orte für die Betreuung zur Verfügung stehen könnten?
Bitte geben Sie uns Bescheid – an: suche@hortplatz-in-laim.de !
Brief an Oberbürgermeister Ude!
Am Wochenende haben wir einen Brief an Herrn Oberbürgermeister Ude verfasst.
Dieser Brief mit unseren Fragen wurde heute auf der Plattform: http://direktzu.de/ude veröffentlicht.
Was ist direktzu?
Auf dieser Plattform können Sie sich mit Ihren Anliegen direkt an den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude wenden. Sie können eigene Beiträge formulieren oder sich an der Abstimmung bereits gestellter Fragen beteiligen. Alle 14 Tage werden die drei bestbewerteten Beiträge im Auftrag des Oberbürgermeisters beantwortet.
Wir möchten eine Antwort von Herrn Ude auf unseren Brief - und bitten um Ihr Voting.
1282 Unterschriften…
… und das sind noch nicht alle! Kommende Woche am Freitag, den 07. Mai gibt es die offizielle Auszählung, am 12. Mai wird diese Unterschriftensammlung an Stadträtin Frau Sabathil überreicht.
Wir können jetzt bereits sagen, das es sehr sehr viele Laimer Familien gibt, die mit der aktuellen Situation nicht zufrieden sind! Wir haben sehr viele Gespräche geführt – und eine großartige Unterstützung in Laim erfahren. Das ist klasse.
Was nicht klasse ist, sind (fast) leere Listen – die meist dort zu finden waren, wo feststeht, das die eigenen Kinder mit einem Hortplatz versorgt sind (…) Es ist ein brisantes Laimer Thema – und für die (für uns) offensichtliche Meinung – “mein Kind ist versorgt, ich habe damit nichts mehr zu tun” – sorry, dafür haben wir kein Verständnis!
Wir haben uns mehr Solidarität von allen Eltern erwartet – es geht nicht um den Einzelnen – es geht um unseren Stadtteil! um die Kinder, die in Laim aufwachsen! um die Familien, die in Laim leben und auf eine vernünftige Versorgung ihrer Kinder angewiesen sind!
Diese Zeilen sollen alle wachrütteln – wir haben in Laim in den letzten 5 Jahren KEINE zusätzlichen Hortplätze, Kindergartenplätze oder Krippenplätze erhalten – dafür der Rest von München! Wenn wir JETZT nicht auf die Barrikaden gehen, werden wir in den nächsten 5 Jahren auch nichts erhalten und viele Kinder gehen wieder leer aus.
Lasst uns gemeinsam etwas unternehmen und nicht nur kurzfristig vor der eigenen Türe denken, damit Laim auch in Zukunft ein Zuhause für Kinder und Familien bieten kann.
Warum muss für ein solches Vorhaben ein Mietvertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren vorgelegt werden?
Im Hinblick auf die brisante Kinderbetreuungssituation sind schnelle und einzelfallbezogene Entscheidungen erforderlich!
Die Stadt München ruft auf einer Internetseite zu mehr Engagement beim Ausbau der Kinderbetreuung auf und verhindert aber durch die starre und unflexible Haltung des Schul- und Kultusreferats eine kurzfristige Umsetzung von Projekten. Die Schaffung von 20 Hortplätzen in Laim wird wohl vorerst ein Traum bleiben.
